Musa Abu-Marzuq betonte, die Hamas habe mit dem zionistischen Regime
keine Verhandlungen geführt. In diesem Zusammenhang wies er die jüngsten
Äußerungen des Chefs der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud
Abbas zurück: Derartige Gerüchte dürften Abbas nicht dazu veranlassen,
persönlich Stellung zu nehmen.
Abu-Marzuq fügte hinzu, die Hamas
habe der Gründung eines palästinensischen Staates mit undefinierten
Grenzen nicht zugestimmt. Die Hamas habe Israel nie anerkannt, sondern
es sei im Gegenteil Mahmud Abbas, der seit zwei Jahrzehnten mit diesem
Regime verhandle.
Einige Medien haben Gerüchte verbreitet, wonach
die Hamas unter Vermittlung der Schweiz mit Israel um der Gründung eines
palästinensischen Staates ohne feste Grenzen verhandelt habe.
Abbas
hatte neulich im israelischen Fernsehen bekannt gegeben, dass Palästina
nur aus dem Westjordanland und Gazastreifen bestehe und er nicht daran
denke, nach Safed, einer Stadt im Norden der seit 1948 besetzten
Gebiete, wo er geboren ist, zurückzukehren. Abbas verzichtete in seinen
Äußerungen auch auf das Recht der palästinensischen Flüchtlinge auf
Rückkehr in ihre Heimat.
3 November 2012 - 20:30
News ID: 362168
Der Stellvertreter des Hamas-Politbürochefs hat heute Gerüchte über geheime Verhandlungen der islamisch-palästinensischen Widerstandsbewegung Hamas mit dem israelischen Regime dementiert.
Der Stellvertreter des
Hamas-Politbürochefs hat heute Gerüchte über geheime Verhandlungen der
islamisch-palästinensischen Widerstandsbewegung Hamas mit dem
israelischen Regime dementiert.